Wie soll ich die „Menschen in meinem Umfeld“ bloß nennen?

In meinen Texten komm ich immer wieder an den Punkt, dass ich über Menschen in meinem Umfeld schreiben möchte und schreibe. Welche Meinungen sie so haben, welche Erfahrungen, sie so im Laufe ihres Lebens gemacht haben, welche Vorurteile sie haben. Dabei handelt es sich um Leser, Kunden, Menschen die nicht Kunde geworden sind aus verschiedenen Gründen, Freunde, Familie und Bekannte, die Kunden sind oder nicht Kunde werden sollen oder wollen, Kollegen, Menschen mit denen ich in der Bahn ins Gespräch komme oder auf Veranstaltungen, sei es Branchenintern oder zu völlig anderen Themen. Ich könnte die Aufzählung noch deutlich länger machen, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Und immer wenn ich in meinen Texten etwas schreiben möchte, das mit diesen Menschen zu tun hat, stocke ich und weiß nicht, welches Wort ich nutzen soll. Kunde wäre nicht korrekt, Freunde trifft es aber vlt. auch nicht immer. Jedes Mal überlege ich, wie ich es neutral und möglichst passend in einem Wort oder mit möglichst wenigen Worten beschrieben bekomme. Schließlich soll es in den Texten um Inhalte gehen und nicht um Definitionen von Menschen in meinem Umfeld.

Die Menschen, die mich gut kennen, wissen, dass ich die „Meisterin der Verbalisierung“ bin, wie mal ein Freund gemeint hat. Ich kann Dinge gut in Worte fassen. Nicht in wenige Worte. Daran übe ich noch. Aber in Worte. Und zwar so, dass es so ziemlich jeder versteht. Besonders gut dabei bin ich mit Gefühlen. Meine Beschreibung von Gefühlen hat in meinem persönlichen Blog schon so einige tief berührt und gerührt.

Und hier tue ich mich mit der Zusammenfassung von verschiedenen Menschen in einem Wort so schwer. Aber vielleicht geht es auch gar nicht. Ich kann diese Menschen gar nicht in einem Wort zusammen fassen, weil es dieses eine Wort, das ich suche nicht gibt. Oder zumindest nicht so, dass ich es passend finde.

Ich könnte ganz einfach „Menschen“ schreiben. Das wiederum klingt im Text dann so nach Verallgemeinerung und macht nicht deutlich, dass es aus meinem Erfahrungsschatz kommt.

„Menschen in meiner Umgebung/ Umfeld“ klingt so förmlich und auch irgendwie nicht nach mir.

„Kunden und Nicht-Kunden“ klingt so, als würde ich die Menschen in meinem Umfeld in diese 2 Kategorien unterteilen, was einfach mal falsch ist.

Also muss ich wohl ein neues Wort kreieren, das diese Menschen zusammenfasst und im Text keine langen Erklärungen notwendig macht. Ich hab mal ein Brainstorming gemacht. Hier mal ein kleiner Ausschnitt:

LiMiMe -> Abkürzung für „Liebe Mitmenschen“

Universal Soldiers (kurz Usos) ->weil sie in meinen Texten für alle, die ich meinen könnte, herhalten

Omni-Menschen (kurz: Omni’s) -> (omni: lat. Allumfassend) soll es alle umfassen, die ich meinen könnte

Ideengeber -> weil die Menschen, die ich meine, mir meine Ideen für Texte, für meine Arbeit und meine Meinung liefern. Es würde sogar „böse“ Kollegen mit einschließen. Schließlich hab ich diesen Blog nach einem besonders „bösen“ Kollegen ins Leben gerufen

 

Au ja, das ist toll!!! Also ist es entschieden!

IDEENGEBER

Also liebe Leser, Kunden, Freunde, Familie, Bekannte, Kollegen, böse Kollegen und sonstige Interessierte. Ich fasse euch nun alle unter dem Wort „Ideengeber“ zusammen. Und ich meine das zu jeder Zeit wertschätzend. Ohne euch, würde es den Blog, die Artikel und mich mit meiner Arbeit so nicht geben.
Dafür an dieser Stelle mal ein ganz ganz dickes Dankeschön.

Ich hoffe ich kann mich irgendwann mal revanchieren.